Gastbeitrag: Wer Visionen hat, sollte Journalismus machen

Das Medienmagazin „journalist“ hat in seiner Januarausgabe 2019 gefragt: Wie können wir den Journalismus besser machen? 

In kleinen Essays haben Antworten gesucht: Florian Harms (Chefredakteur T-Online), Georg Mascolo (Leiter Rechercheverbund des NDR, des WDR und der Süddeutschen Zeitung), Hannah Suppa (Chefredakteurin der Märkischen Allgemeinen Zeitung), Daniel Drepper (Chefredakteur Buzzfeed) und ich. Alle Beiträge findet ihr online hier.

Ich habe darüber geschrieben, was ich in knapp anderthalb Jahren in einer Agentur über strategische Kommunikation gelernt habe und was ich glaube, was Verlage und Medienhäuser davon lernen könnten:

„Demokratie ist eine gute Sache. Unverständlich, dass es in Zeiten wie diesen so viele Propagandisten und Populisten gibt, die ihr schaden wollen. Journalistinnen und Journalisten brauchen einen besseren Plan, um die Demokratie zu verteidigen.

Wenn ich „in Zeiten wie diesen“ schreibe, meine ich Zeiten, in denen die liberale Demokratie nicht mehr selbstverständlich ist. Nicht so selbstverständlich jedenfalls, wie sie es in den vergangenen Jahren zu sein schien. Zeiten, in denen autoritär-rechts Gesinnte und Nationalradikale in Deutschland, Europa und der Welt unsere freiheitlich-demokratischen Grundwerte angreifen.

Die Frage, ob Journalistinnen und Journalisten deshalb mehr oder weniger Haltung brauchen, wurde in den vergangenen Monaten ausgiebig diskutiert. Haltung wird dabei häufig mit Meinung verwechselt. Viele Journalistinnen und Journalisten unterschiedlichster Publikationen bemühen sich immer wieder darum, das Missverständnis vom hundertprozentig objektiven und neutralen Journalismus zu entlarven als das, was es ist und immer schon war: ein Missverständnis. Wer jetzt Hanns Joachim Friedrichs zitiert, braucht diesen Text gar nicht weiterzulesen.“

HIER den ganzen Beitrag lesen.

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