Warum eine Rede viral geht – ein Erklärungsversuch

Screenshot: Politikberater Martin Fuchs bei Twitter

„Viral gehen“ klingt ein bisschen schäbig und nach 2015, dabei geht es eigentlich um etwas sehr wichtiges. Es geht um die Frage: wie erreiche ich mit meiner Rede noch mehr Menschen als die, die gerade vor mir sitzen? Natürlich geht es immer und zuallererst um einen guten Inhalt, eine starke Botschaft, ein relevantes Thema. Es gibt aber ein paar Kleinigkeiten, auf die man achten kann, damit die Rede – theoretisch – auch im Netz gut funktioniert.

Es gibt ein aktuelles Beispiel, an dem sich das ganz gut erklären lässt. Linke-Politiker Stefan Liebich hat die AfD im Bundestag angegriffen, weil sie behauptet, dass die Öffentlichkeit nicht über den Migrationspakt informiert wurde. Er verwies auf eine Anhörung in New York, zu der die Partei nicht reiste. Ein Ausschnitt dieser Rede ging viral und wurde von zahlreichen Medien aufgegriffen. Das hatte inhaltliche und strukturelle Gründe, die ich hier in einer Insta-Story erkläre.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


%d Bloggern gefällt das: