Roadtrip durch Italien – Girlpower, Kotfontänen und viel Amore

Wir sitzen hier nur so rum und sehen hübsch aus

Wir sitzen hier nur so rum und sehen hübsch aus

Ich spreche kein Wort Italienisch, habe einen Orientierungssinn von hier bis zur nächsten Wand, bin frisch getrennt und war noch nie alleine im Urlaub. Was könnte schief gehen? Für die Reisereporter habe ich ein Roadtriptagebuch geschrieben. Über Rotwein und Raststättenromantik, Freiheit und Fahrzeugkontrollen und vor allem über: einfach mal keine Angst haben.

Teil 1:
(…. ) „Gut gelaunt klappe ich die Glasplatte über der Küchenzeile nach oben. Es macht ein Geräusch, als würde man einen Sack Altglas aus dem 5. Stock auf die Straße werfen. Die Platte zerspringt explosionsartig in tausend Teile. Wie eine von diesen Pinatas, mit denen man inflationär auf Hochzeiten und runden Geburtstagen belästigt wird. Glassplitter fliegen mir entgegen, rieseln über die Sitze, den Boden, über mich, über den kleinen Hund. „Scheiße“, sage ich. Der kleine Hund nickt vorwurfsvoll.“  Weiterlesen...

Teil 2: 
(…) „Selbstverständlich habe ich auch überhaupt gar keine Angst, alleine im Bus im Nirgendwo zu schlafen. „Ich beschütze dich“, verspreche ich dem kleinen Hund und lege das Bärenmesser von Barkeeper Peter unter mein Kopfkissen. Es hat schon weniger gebraucht, um ein Herz an der richtigen Stelle zu treffen.“ Weiterlesen …

Teil 3:
Die Betreiber des Hofes sprechen kein Wort englisch, das macht aber gar nichts. Abends an der Bar male ich ein gebrochenes Herz auf einen Bierdeckel, Hausmeister Vladimiro nickt und holt eine Flasche Wein aus dem Keller. Mehr Worte braucht es manchmal nicht. Weiterlesen …

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