Hundetagebuch Juni: „Der Hund schläft auf keinen Fall im Bett!!“

HUNDE-TWEET-TAGEBUCH TEIL IV
Der vierte Monat mit Hund. Shiba-Inu-Hündin Rio ist jetzt sieben Monate alt.

Der Hund ist inzwischen ein super Büro-Hund, der gerne seine rohen Tierinnereien mit den Kollegen teilen würde. Wenn sie groß ist, möchte Rio gerne Fußballstar werden und auf der Straße wird sie von angetrunkenen Hipstern erkannt.

Team Schmusi

Team Schmusi


Ich arbeite seit Juni unter der Woche in Hamburg. Und lerne: Hundemenschen erkennen sich auf den ersten Blick. Auch ohne Hund.

Rio bleibt mit dem Mann in Berlin und hat ein ganz gutes Leben.

In Berlin sind seit diesem Jahr Hunde am Schlachtensee verboten. Kaulquappen sammeln hingegen ist total okay und umweltverträglich.

Der Hund hat sehr schnell verstanden, was ausgleichende Gerechtigkeit ist.

Als ich das letzte Hundetagebuch geschrieben habe, habe ich übrigens meine Nachbarn in Hamburg kennen gelernt.

Im Berliner Büro gibt sich Rio währenddessen sehr viel Mühe, die Kollegen mit seiner Großzügigkeit zu beeindrucken.

Manchmal kommt man nach Hause und ist nicht sicher, ob der Mann nur im Barf-Laden war oder ob der Hund vielleicht ein Bambi erlegt hat.



Wir werden auf der Straße erkannt! (Also Rio. Aber mir ist der Ruhm ja egal.)

Wenn ich in Hamburg bin, vermisse ich den Hund wirklich sehr.

Dann war da noch die Hochzeit meines Cousins. Der Hund spielte von Anfang an eine entscheidende Rolle.

Wichtiger Einschub.


Der Hund ist bei meiner Mutter zu Besuch und benimmt sich, als sei er ein 86-jähriger Pensionär.

Wenn Mama auf den Hund aufpasst, darf sie nix rumliegen lassen. Ihr kennt das.

Der Hund ist dann wirklich mit zur Hochzeit gekommen. Er trägt ein Blümchen am Halsband und ist ganz gut gelaunt.


Zurück im Büro arbeitet er fleißig mit, um sich sein nächstes Schweineohr zu verdienen.

Manchmal möchte der Hund nicht, dass ich ihn fotografiere und trollt mich.


Dann ist ja auch noch Fußball-EM. Der Hund in der Kneipe um die Ecke würde das Spiel ganz gerne sehen.

Queen Rio. Man könnte meinen, sie sei eine Katze. 

Wir fahren an den See und Rio liebt es, den Kopf aus dem Fenster zu strecken und hübschen Jungs hinterher zu pfeifen.

Was ich bislang nicht wusste: Es gibt Frozen Joghurt für Hunde. Geschmacksrichtung Lachs, Rind und Apfel. Ja gut, warum nicht.

Hatte ich schon erwähnt, dass es mir völlig egal ist, WER von uns beiden auf der Straße erkannt wird? Wirklich. Völlig egal. Ich bin ja nicht eitel.

Vor unserem Haus ist ein Straßenkunstfest für junge Leute. Dumm: Rio mag keine Feste. Und Kunst auch nicht. Und junge Leute schon überhaupt gar nicht.

Mama verwöhnt den Hund mit allem möglichen Kram. Und hat immer die passende Erklärung parat.

Wir haben übrigens strikte Regeln für das Zusammenleben mit dem Hund aufgestellt. Hygienische Grundsatzentscheidungen und so.

Immer noch Fußball-EM. Rio würde ganz gerne mitspielen. Und trainiert hart. Jogi, können wir da was machen?

Seid dabei, wenn wir nächsten Monat folgende Fragen klären: Wird Rio wirklich Fußballstar? Kann ich ihm beibringen, Hipster zu fressen? Und wird der Moment kommen, an dem ich mein Schokoladeneis mit einem Frozen Joghurt Geschmacksrichtung Hühnerherz verwechsle?! Alle Antworten im Juli! Bis bald!

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