Hundetagebuch April: „Ich bin in ein rohes Hühnerherz getreten!!”

 

Das Team

Das Team

Ich habe viele andere Hundemenschen kennengelernt. Lustige, rührende und komplett durchgeknallte. Und ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man barfuß in ein rohes Hühnerherz tritt.

HUNDE-TWEET-TAGEBUCH TEIL II
Der zweite Monat mit Hund. Shiba-Inu-Hündin Rio ist jetzt vier Monate alt.

Wir gehen zum ersten Mal in die Welpenschule. Es ist toll. Hundemenschen sind die Besten.

Wenn in der Wohnung Sachen verschwinden, war es im Zweifel natürlich der Hund. Natürlich.

Seit ich einen Welpen habe, habe ich ganz grobe Vorstellung davon, wie es sein muss, Kinder zu haben. (Toll. Aber anstrengend.)

Immerhin: Der Hund ich werden langsam ein Team.

Kleiner Wehrmutstropfen: Der Hund hat mein Image im Kiez für immer versaut.

Und dann ist das Schlimmste passiert, was passieren kann: Ich habe den Hund verloren. Im Grunewald. Drei Tage lang!! Die ganze Geschichte gibt es hier.:

Zum Glück taucht der Hund wieder auf. Und hat Hunger mitgebracht.

In Neukölln lernen wir andere Hundemenschen kennen. Einige davon sind irre. Also: Komplett irre.

Ich bin sehr gut darin, den Hund zu erziehen. Mit Ironie und so. Klappt super. (Nicht.)

Im Prinzip geht der Hund auch gerne mal was trinken. Im Prinzip.

Und dann bringe ich ihm die wirklich wichtigen Dinge bei.

Erinnert ihr euch an Krümel und Helmut? Ich habe ihre Geschichte aufgeschrieben. Sie ist traurig. Und schön. Und traurig. Die ganze Geschichte gibt es hier. Nur ihre Namen habe ich geändert.

Wir fangen in unserem Kiez Berlin-Neukölln damit an, unfreundliche Hipster zu dissen. Läuft.

Bei netten Senioren reißen wir alte Wunden auf. Entschuldigung.



Dann versuche ich, den Hund für Flachwitze zu begeistern. Rio ist so mittel begeistert.

Den Schnulli hat Rio immer noch. Wenn sie ihn beim Gassi gehen im Maul hat, kann niemand an uns vorbei gehen, ohne zu lachen.



Hatte ich schon erwähnt, dass Hundemenschen einfach die besten Menschen sind?

Rio wird langsam erwachsen. Und wie es sich für eine gute (Hunde-)Mama gehört, raste ich emotional völlig aus. Das darf Hundeprofi Martin Rütter aber niemals erfahren.

Ich habe die Ernährung umgestellt. Der Hund kriegt jetzt BARF. Rohes Fleisch. Es ist gesund und widerlich. Vor allem widerlich.

Mein Exfreund stellt fest, dass Rio und ich uns ziemlich ähnlich sind. Eventuell.


Ich habe in diesem zweiten Monat viel über Hunde gelernt. Und über Hundemenschen. Ich habe geweint, geflucht und bin um 20 Jahre gealtert. Und ich habe so viel gelacht, wie lange nicht. Wie konnte ich je ohne Hund leben?!

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Vielen Dank für die Einblicke. Ich lache eher selten, aber ihr Blog ist ein Silberschweif in dunkler Nacht. Ein Shiba-Inu war bestimmt gut überlegt, oder gibt es eine alte Blutfehde zwischen ihrem Hundekaufberater und ihnen? Martin Rütter bringt sie nicht um, ihre Adresse steht ja nicht im Telefonbuch. Abseits von dem was vielleicht andere sagen oder denken – mit Humor und Spaß geht es viel leichter und was soll es denn schon – NoBell Preis hin oder her.

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