Hunde-Tagebuch im März. „Ich stinke nach Welpenpipi!!“

HUNDE-TWEET-TAGEBUCH TEIL I.
Rückblick auf den ersten Monat mit Hund.
Sie heißt Rio. Shiba Inu, 3 Monate alt. Schläft viel. Stur, aber niedlich.

Rio im März

Endlich ist sie da. Und will erstmal eine Runde Netflix gucken. Guter Hund.

Der Hund lebt jetzt in einem Journalistenhaushalt. Deshalb soll er auch gleich lernen, dass Print tot ist.

Die AfD ist bei den Landtagswahlen im März erfolgreich wie nie. Der Hund muss sich viel Geschimpfe anhören.

Wenigstens wird es langsam warm. Rio und ich freuen uns.



Man sagt ja, Hunde und ihre Besitzer sehen sich ähnlich. Ich muss ein bisschen nachhelfen.



Die Haare hab ich schön, ansonsten geht alles den Bach runter. Vor allem in Sachen Hygiene wird man plötzlich sehr flexibel.



Immerhin hat der Hund auch einen hervorragenden Musikgeschmack. Ich sehe eine große DJ-Karriere.

Und er ist SO niedlich. Wirklich unfassbar niedlich. Rio erweicht jedes betonharte Bauarbeiterherz.

In Brüssel werden 35 Menschen bei einem Terroranschlag getötet, mehr als 300 verletzt. Bei Twitter prosten wir uns unter dem Hashtag #AufDieLiebe gegenseitig Mut zu. Rio macht natürlich mit.

Und landet prompt im Fernsehen. „Der Hashtag verbreitet sich um die ganze Welt. Hier ein Tweet aus Rio.“ Ähm. Ja, so ähnlich…



Der Hund ist übrigens nicht immer nur niedlich. Stichwort: Spaghettikotze.



Aber meistens. Wenn sie gerade nicht kotzt. Oder kackt.

Das Thema Kacken ist insgesamt nämlich sehr präsent. Man wird erfinderisch.

Dafür kann man beim Bällebad für Welpen mal kurz alle Sorgen vergessen.



Protipp für junge Hundeeltern: Man braucht viele frische Socken.

Oh und noch was: Man ist plötzlich an den merkwürdigsten Stellen sportlich. Und man riecht komisch.

Ein pipigetränkter, aufregender März! Ich war noch nie so müde, hatte so viel Muskelakter und habe so viel geschmust. Wie konnte ich jemals ohne Hund leben??

1 Kommentar » Schreibe einen Kommentar

  1. Wunderbar! Vielen vielen Dank, ihr Blog versüsst mir den Tag. Freue mich schon zu lesen, wie sie mit der Hundepubertät klarkommen – mein Rat – Alkohol bunkern, Baldrian einlagern. Zweites Vintagesofa auf Abruf halten. Sehr informativ, wusste gar nicht, dass Shibablond eine Haarfarbe ist, sieht gut aus.
    Hat ihr Freund eigentlich mittlerweile einen abschliessbaren Unterwäscheschrank?
    Vielleicht sollten sie zusammen mit dem Hund einen Zuckerhut verspeisen.
    Schöne Tage weiterhin…

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