Hundetagebuch Mai: „Die Nachbarn haben meine Brüste gesehen!!”

HUNDE-TWEET-TAGEBUCH TEIL III
Der dritte Monat mit Hund. Shiba-Inu-Hündin Rio ist jetzt fünf Monate alt.

Dank des Hundes kenne ich jetzt sämtliche Nachbarn, habe keine Schuhe mehr und weiß wie man Polizisten verarscht. Und vielleicht verwahrlose ich ein bisschen. Aber dafür ist der Hund wirklich sehr süß.

Niedlich

Niedlich

Sei ein paar Wochen „barfe“ ich den Hund. Rohes Fleisch und so. Soll sehr gesund sein. Ist aber auch widerlich. Sehr widerlich. Vor allem morgens.

Bei einem Spaziergang lernen wir Shorty kennen. Sie rollt in einem kleinem Wägelchen durch den Park. Von Shorty kann man einiges über Glück lernen.

Der Hund hat auf seine unkomplizierte Art dafür gesorgt, dass die neuen Nachbarn mich kennenlernen. Beziehungsweise: Meine Brüste.


Rio ist schon ein richtig flottes Hundemädchen und hat die ersten Verehrer.

Beim Spazierengehen in Berlin-Neukölln hat der Hund einige dramatische Auftritte. Und die anderen Nachbarn kennen mich nun auch. Danke, Rio.

Mein neuer Kollege bei Spiegel Online heißt übrigens Torsten Beeck. Er tut immer so, als fände er Hunde blöd. Stimmt aber gar nicht. Er weiß es nur noch nicht.

Die Hundeerziehung läuft hervorragend.

Wirklich ganz hervorragend.

Ich glaube, so was nennt man Verwahrlosung.

Wasser findet Rio noch nicht so geil. Aber Schlamm. Schlamm ist super. Hurra.


Hatte ich schon das Thema Verwahrlosung angesprochen?

Naja. Hauptsache das Herz ist rein.


Dann kam der Tag, an dem Rio meine heiß geliebten Vintage-Pumps gefunden hat. Wessen Idee war das nochmal mit dem blöden Köter?!

Wir wohnen ja unterm Dach. Da sollen schon kleine freche Hunde von der Fensterbank gefallen sein. Hab ich gehört.

Der Hund darf selbstverständlich nicht im Bett schlafen. Aber auf dem Sofa. Im Gesicht. Warum auch nicht.

Am See mache ich mir kurz Sorgen wegen einer möglichen Identitätsstörung.

Dann versuche ich es nochmal mit schlechten Witzen. (Findet wirklich keiner lustig.)

Homeoffice ist mit Hund ist das Tollste auf der Welt.

Zurück am See verarschen wir die Polizei und laufen kichernd in den Wald.

Manchmal glaube ich, der Hund legt sich nur zwischen die Kissen, weil es so hübsch aussieht.

In der Erziehung machen wir große Fortschritte.

Dann habe ich Geburtstag und wir stechen in See.


Der Flaschensammler in Neukölln hat jetzt Welpen. Und nennt sie konsequenterweise alle wie Whisky-Sorten.

Wer versucht, ein schönes Familienfoto mit einem Hund zu machen, braucht viel Speicherplatz auf dem Handy.

Das Thema Nachmittagsschlaf hat sich übrigens erledigt. Vermutlich für immer.

Dafür wird mir Dank des Hundes jetzt Schnaps zum Frühstück angeboten.

Dann ist irgendwas mit Fußball und der Hund und ich kassieren fast Keile.

Meine Mutter mag übrigens auch keine Hunde. Dachte sie. Dann kam Rio.

Den Nachbarn von ganz unten kenne ich jetzt auch. Und seine Katze.

Wusstet ihr, dass man Hundegeschirre individualisieren kann? Arme Hunde.


Achso: Hatte ich eigentlich schon das Thema Verwahrlosung angesprochen?

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